STEM
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Um Parteien vergleichbar zu machen, zeigen wir mit den Symbolen die politische Ausrichtung einer Partei an. Die Kategorien dienen zur groben Einordnung für einen schnellen Überblick. Genauere Informationen zu den politischen Standpunkten findest du auf den Unterseiten der Parteien.
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1550 Befragte
Die nächste Parlamentswahl in Tschechien findet voraussichtlich im Jahr 2029 statt.
Basierend auf der Projektion von STEM würden die amtierenden Regierungsparteien derzeit 51,0% der Parlamentssitze erhalten.
In der aktuellen Sonntagsfrage zur Wahl in Tschechien des Instituts STEM vom 2. September 2025 liegt ANO 2011 mit 30,7% vorn. Es folgen SPOLU mit 20,3%, SPD mit 12,9%, STAN mit 10,5%, Piráti mit 9,2%, Stačilo! mit 7,4%, Auto mit 5,5% und Přísaha mit 2,9%. Sonstige Parteien erreichen 0,6% der Stimmen.
STEM erreicht im PolitPro Score 69 von 100 Punkten.
Im Schnitt weichen die Umfragewerte von STEM zwischen Vorwahlumfrage und Wahlergebnis um 2,4 Prozentpunkte ab.
In 22% der Umfragen bewertet STEM die Werte von ANO 2011 höher als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 38% der Umfragen bewertet STEM die Werte von SPD höher als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 35% der Umfragen bewertet STEM die Werte von ODS niedriger als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
Die Sperrklausel zur Wahl in Tschechien liegt bei 5%.
Nach den aktuellen Daten von STEM würden voraussichtlich 7 Parteien die Sperrklausel überwinden und in das tschechische Abgeordnetenhaus einziehen: ANO 2011 mit 64 Abgeordneten, SPOLU mit 42 Abgeordneten, SPD mit 27 Abgeordneten, STAN mit 22 Abgeordneten, Piráti mit 19 Abgeordneten, Stačilo! mit 15 Abgeordneten und Auto mit 11 Abgeordneten.
Das tschechische Abgeordnetenhaus (Poslanecká sněmovna] besteht aus 200 Abgeordneten, die für eine vierjährige Amtszeit nach dem Verhältniswahlrecht gewählt werden. Das Land ist in 14 Wahlkreise unterteilt, die den Regionen (Kraje] entsprechen. Wähler geben ihre Stimme für eine Parteiliste ab, können aber durch bis zu vier Präferenzstimmen einzelne Kandidaten unterstützen. Wenn ein Kandidat genügend Präferenzstimmen erhält, rückt er auf der Liste nach oben, was den Wählern einen direkten Einfluss auf die personelle Zusammensetzung des Parlaments ermöglicht.
Für den Einzug in das Abgeordnetenhaus gilt in Tschechien eine Sperrklausel von 5% der landesweiten Stimmen für einzelne Parteien. Bei Wahlbündnissen liegt die Hürde höher: Koalitionen aus zwei Parteien müssen 7% erreichen, Bündnisse aus drei oder mehr Parteien 11%. Diese Regelung wurde eingeführt, um die Stabilität im Parlament zu erhöhen und eine zu starke Zersplitterung durch kleine Splitterparteien zu vermeiden. Parteien, die an dieser Hürde scheitern, erhalten keine Sitze bei der Mandatsverteilung nach dem D’Hondt-Verfahren.
Die Regierungsbildung in Tschechien beginnt meist mit dem Auftrag des Präsidenten an den Vorsitzenden der stärksten Partei oder eines erfolgreichen Wahlbündnisses. Da das Wahlsystem selten einer Partei die absolute Mehrheit verleiht, sind Koalitionsregierungen der Standard. Eine neue Regierung muss sich innerhalb von 30 Tagen nach ihrer Ernennung einer Vertrauensabstimmung im Abgeordnetenhaus stellen. Die politische Stabilität hängt oft von der Disziplin innerhalb dieser Koalitionen ab, da das Parlament die Regierung durch ein Misstrauensvotum stürzen kann.