Özdemir
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Um Parteien vergleichbar zu machen, zeigen wir mit den Symbolen die politische Ausrichtung einer Partei an. Die Kategorien dienen zur groben Einordnung für einen schnellen Überblick. Genauere Informationen zu den politischen Standpunkten findest du auf den Unterseiten der Parteien.
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2000 Befragte
Die nächste Parlamentswahl in der Türkei findet voraussichtlich im Jahr 2028 statt.
Basierend auf der Projektion von Özdemir würden die amtierenden Regierungsparteien derzeit 37,3% der Parlamentssitze erhalten.
In der aktuellen Sonntagsfrage in der Türkei von Özdemir führt CHP mit 32,9%. Es folgen AKP mit 31,1%, DEM mit 10%, MHP mit 9,6%, İYİ mit 5,3%, Zafer Partisi mit 3,5%, Anahtar Parti mit 3,3%, Yeniden Refah Partisi mit 2,8% und TİP mit 0,4%. Sonstige Parteien erreichen 1,1% der Stimmen.
Özdemir erreicht im PolitPro Score 58 von 100 Punkten.
Im Schnitt weichen die Umfragewerte von Özdemir zwischen Vorwahlumfrage und Wahlergebnis um 1,8 Prozentpunkte ab.
In 88% der Umfragen bewertet Özdemir die Werte von Anahtar Parti höher als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 86% der Umfragen bewertet Özdemir die Werte von DEM höher als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 27% der Umfragen bewertet Özdemir die Werte von İYİ höher als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 27% der Umfragen bewertet Özdemir die Werte von AKP niedriger als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 73% der Umfragen bewertet Özdemir die Werte von CHP niedriger als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
Die Sperrklausel für die Parlamentswahl in der Türkei liegt bei 7%.
Nach den aktuellen Daten von Özdemir würden voraussichtlich 4 Parteien die Sperrklausel überwinden und in die Große Nationalversammlung der Türkei einziehen: CHP mit 237 Abgeordneten, AKP mit 224 Abgeordneten, DEM mit 71 Abgeordneten und MHP mit 68 Abgeordneten.
Die Große Nationalversammlung der Türkei (TBMM] besteht aus 600 Abgeordneten, die für eine fünfjährige Amtszeit gewählt werden. Die Wahl erfolgt nach dem Verhältniswahlrecht in 87 Wahlkreisen. Seit der Verfassungsreform 2017 ist die Türkei ein Präsidialsystem, in dem der Präsident direkt vom Volk gewählt wird und gleichzeitig Staats- und Regierungschef ist. Das Parlament hat seine Rolle als Gesetzgeber behalten, ist aber nicht mehr direkt an der Regierungsbildung beteiligt, da der Präsident sein Kabinett unabhängig von einer parlamentarischen Vertrauensabstimmung ernennt. Eine Besonderheit ist das System der Wahlbündnisse, das es kleineren Parteien ermöglicht, gemeinsam die Sperrklausel zu überwinden.
In der Türkei gilt für den Einzug in das Parlament eine landesweite Sperrklausel von 7%. Diese wurde 2022 von zuvor 10% (einer der weltweit höchsten Hürden] gesenkt. Eine entscheidende Neuerung ist die Regelung für Wahlbündnisse: Wenn ein Bündnis (z. B. die „Volksallianz“ oder die „Allianz der Nation“] die 7%-Hürde gemeinsam überspringt, gelten alle darin enthaltenen Parteien als über der Hürde. Die tatsächliche Verteilung der Sitze erfolgt dann jedoch proportional zu den innerhalb des Bündnisses für die einzelnen Parteien abgegebenen Stimmen nach dem D’Hondt-Verfahren.
Da die Türkei ein Präsidialsystem ist, gibt es im klassischen Sinne keine Koalitionsregierungen mehr, die vom Parlament bestätigt werden müssen. Die Exekutivgewalt liegt allein beim Präsidenten. Dennoch spielen Allianzen (Ittifak] im Parlament eine zentrale Rolle. Der Präsident benötigt für die Verabschiedung von Gesetzen und des Haushalts eine Mehrheit in der Nationalversammlung. Daher bilden Parteien oft vor der Wahl feste Blöcke, um eine parlamentarische Mehrheit zu sichern, die die Politik des Präsidenten unterstützt oder kontrolliert.