Századvég
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Um Parteien vergleichbar zu machen, zeigen wir mit den Symbolen die politische Ausrichtung einer Partei an. Die Kategorien dienen zur groben Einordnung für einen schnellen Überblick. Genauere Informationen zu den politischen Standpunkten findest du auf den Unterseiten der Parteien.
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1000 Befragte
Die nächste Parlamentswahl in Ungarn findet voraussichtlich im Jahr 2030 statt.
Basierend auf der Projektion von Századvég würden die amtierenden Regierungsparteien derzeit 37,7% der Parlamentssitze erhalten.
In der Sonntagsfrage für Ungarn von Századvég führt Fidesz/KDNP mit 43%. Es folgen TISZA mit 34%, Mi Hazánk mit 7%, Magyar Kétfarkú Kutya Párt mit 7%, Demokratikus Koalíció mit 4%, Momentum mit 2% und MSZP mit 2%. Sonstige Parteien erreichen 1% der Stimmen.
Századvég erreicht im PolitPro Score 44 von 100 Punkten.
Im Schnitt weichen die Umfragewerte von Századvég zwischen Vorwahlumfrage und Wahlergebnis um 4,2 Prozentpunkte ab.
In 29% der Umfragen bewertet Századvég die Werte von Fidesz/KDNP höher als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 86% der Umfragen bewertet Századvég die Werte von Magyar Kétfarkú Kutya Párt höher als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 29% der Umfragen bewertet Századvég die Werte von Mi Hazánk höher als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 57% der Umfragen bewertet Századvég die Werte von Fidesz/KDNP niedriger als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
Die Sperrklausel zur Wahl in Ungarn liegt bei 5%.
Wahlumfragen sind keine Vorhersagen, sondern Momentaufnahmen mit statistischen Schwankungen. Um ein realistisches Bild zu erhalten, simulieren wir täglich 100.000 Wahlausgänge auf Basis des PolitPro Wahltrends im „Monte-Carlo-Verfahren“. Dabei berechnen wir typische Wählerwanderungen und politische Trends mit ein. Unser Algorithmus testet verschiedenste Szenarien – von kleinen Verschiebungen im Lager bis hin zu politischen Überraschungen – um die tatsächlichen Erfolgschancen der Parteien und Koalitionen zu ermitteln.
Nach den aktuellen Daten von Századvég würden voraussichtlich 4 Parteien die Sperrklausel überwinden und in das ungarische Parlament einziehen: Fidesz/KDNP mit 94 Abgeordneten, TISZA mit 75 Abgeordneten, Mi Hazánk mit 15 Abgeordneten und Magyar Kétfarkú Kutya Párt mit 15 Abgeordneten.
Das ungarische Parlament (Országgyűlés] besteht aus 199 Abgeordneten, die in einem kombinierten System aus Mehrheits- und Verhältniswahl gewählt werden. 106 Abgeordnete werden direkt in Einzelwahlkreisen nach dem Mehrheitsprinzip bestimmt. Die restlichen 93 Sitze werden über nationale Parteilisten nach dem Verhältniswahlrecht vergeben. Eine Besonderheit ist das System der „Bruchstimmen“: Stimmen, die im Wahlkreis nicht zur Wahl des Siegers beigetragen haben, sowie überschüssige Stimmen des Siegers werden der nationalen Liste der jeweiligen Partei zugerechnet, was die stärksten Kräfte im Parlament zusätzlich stützen kann.
Für den Einzug in das ungarische Parlament über die Landesliste gilt eine Sperrklausel von 5% für einzelne Parteien. Bei Wahlbündnissen aus zwei Parteien steigt diese Hürde auf 10%, bei Bündnissen aus drei oder mehr Parteien auf 15%. Diese Regelung soll eine Zersplitterung des Parlaments verhindern. Die 106 Direktmandate in den Wahlkreisen sind von dieser Hürde nicht betroffen, da dort der Kandidat mit der einfachen Mehrheit gewinnt. Zusätzlich gibt es für anerkannte nationale Minderheiten die Möglichkeit, über spezielle Vorzugsmandate mit verringerten Stimmenhürden ins Parlament einzuziehen.
Die Regierungsbildung in Ungarn ist durch das Wahlsystem so gestaltet, dass häufig eine einzige Partei oder ein fester Block eine stabile absolute oder sogar eine Zweidrittelmehrheit (verfassungsgebende Mehrheit] erreicht. Der Ministerpräsident wird vom Parlament auf Vorschlag des Staatspräsidenten gewählt. Aufgrund der starken Stellung des Ministerpräsidenten und der oft klaren Mehrheitsverhältnisse spielen klassische, langwierige Koalitionsverhandlungen in der ungarischen Politik eine geringere Rolle als in vielen anderen europäischen Staaten. Die Regierung ist dem Parlament gegenüber verantwortlich, kann aber nur durch ein konstruktives Misstrauensvotum gestürzt werden.