Research Affairs
ÖSTERREICH
Um Parteien vergleichbar zu machen, zeigen wir mit den Symbolen die politische Ausrichtung einer Partei an. Die Kategorien dienen zur groben Einordnung für einen schnellen Überblick. Genauere Informationen zu den politischen Standpunkten findest du auf den Unterseiten der Parteien.
ÖSTERREICH
800 Befragte
Die nächste Landtagswahl in Wien findet voraussichtlich im Jahr 2030 statt.
Basierend auf der Projektion von Research Affairs würden die amtierenden Regierungsparteien derzeit 51,0% der Parlamentssitze erhalten.
In der Sonntagsfrage für Wien von Research Affairs führt SPÖ mit 42%. Es folgen ÖVP mit 19%, GRÜNE mit 13%, FPÖ mit 11%, NEOS mit 7% und Team HC Strache mit 5%. Sonstige Parteien erreichen 3% der Stimmen.
Research Affairs erreicht im PolitPro Score 78 von 100 Punkten.
Im Schnitt weichen die Umfragewerte von Research Affairs zwischen Vorwahlumfrage und Wahlergebnis um 2,0 Prozentpunkte ab.
In 26% der Umfragen bewertet Research Affairs die Werte von FPÖ niedriger als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 24% der Umfragen bewertet Research Affairs die Werte von SPÖ niedriger als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
Die Sperrklausel für die Landtagswahl in Wien liegt bei 5%.
Wahlumfragen sind keine Vorhersagen, sondern Momentaufnahmen mit statistischen Schwankungen. Um ein realistisches Bild zu erhalten, simulieren wir täglich 100.000 Wahlausgänge auf Basis des PolitPro Wahltrends im „Monte-Carlo-Verfahren“. Dabei berechnen wir typische Wählerwanderungen und politische Trends mit ein. Unser Algorithmus testet verschiedenste Szenarien – von kleinen Verschiebungen im Lager bis hin zu politischen Überraschungen – um die tatsächlichen Erfolgschancen der Parteien und Koalitionen zu ermitteln.
Nach den aktuellen Daten von Research Affairs würden voraussichtlich 6 Parteien die Sperrklausel überwinden und in das Parlament von Wien einziehen: SPÖ mit 44 Abgeordneten, ÖVP mit 20 Abgeordneten, GRÜNE mit 13 Abgeordneten, FPÖ mit 11 Abgeordneten, NEOS mit 7 Abgeordneten und Team HC Strache mit 5 Abgeordneten.
Wien nimmt eine Doppelrolle als Stadt und Bundesland ein. Der Gemeinderat (gleichzeitig Landtag] besteht aus 100 Abgeordneten. Das Wahlsystem wurde 2023 reformiert, um die Verhältnismäßigkeit zu stärken. Dennoch gibt es ein "Gewinnermandat"-System, das der stärksten Partei die Regierungsführung erleichtern soll.
In der Bundeshauptstadt gilt eine 5%-Hürde. Aufgrund der Größe des Parlaments (100 Sitze] ist diese Hürde faktisch sehr wirksam. Wien ist in 18 Wahlkreisverbände unterteilt, in denen Vorzugsstimmen vergeben werden können, was besonders in den dicht besiedelten Flächenbezirken genutzt wird.
Wien wird durch eine Koalition regiert, die im Stadtsenat (der Landesregierung] die Mehrheit stellt. Eine Wiener Besonderheit sind die "nicht amtsführenden Stadträte": Auch Oppositionsparteien stellen ab einer gewissen Größe Stadträte, die jedoch keine Ressorts leiten, aber Kontrollfunktionen ausüben.