Ámesi Dimokratía Kýprou
Direkte Demokratie Zyperns
Direkte Demokratie Zyperns
Keine Fraktion im EU Parlament
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Das Fundament der ÁDK basiert auf einem radikalen Antielitismus und dem Glauben an kollektive Intelligenz. Ihr Menschenbild sieht den Bürger nicht nur als passiven Wähler, sondern als aktiven Souverän, der fähig ist, ohne parteipolitische Filter direkt zu entscheiden. Die Bewegung bricht mit traditionellen Ideologien von Links oder Rechts. Staat und Nation versteht sie als Strukturen, die durch technologische Innovation und maximale Transparenz von unten nach oben reformiert werden müssen, um die Macht traditioneller Eliten und etablierter Parteien zu brechen.
Die Agenda der Partei fokussiert sich primär auf die Einführung direktdemokratischer Mechanismen und digitaler Abstimmungstools für die Bevölkerung. Konkrete politische Positionen und Gesetzesinitiativen – etwa in der Sozial-, Wohnungsbau- oder Rentenpolitik – werden oft flexibel gehalten und sollen direkt durch das Feedback der Bürgerbasis bestimmt werden. Die Kernzielgruppe der Bewegung umfasst politikverdrossene Bürger, Protestwähler und insbesondere die jüngere Generation, die sich über moderne Kommunikationswege und soziale Medien mobilisieren lässt und Partizipation außerhalb klassischer Strukturen sucht.
Im zyprischen System nimmt die ÁDK die Rolle eines unkonventionellen Außenseiters und Systemsprengers ein. Ihre Strategie nutzt eine populistische Rhetorik der Erneuerung, agiert im parlamentarischen Alltag jedoch pragmatisch als potenzieller Mehrheitsbeschaffer. Das Verhältnis zu den Institutionen des Rechtsstaates ist ambivalent: Während die Partei die Kernpfeiler der Demokratie stützen will, fordert sie eine tiefgreifende Transformation des repräsentativen Systems. Das birgt das Spannungsfeld zwischen konstruktiver Sachpolitik und der permanenten Gefahr, komplexe staatliche Prozesse zu trivialisieren.
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In 0% der möglichen Regierungszeit war die Partei an der Regierung beteiligt.
Langjährige Forschungsdaten der Uni Bremen. Dokumentiert Parteien und Regierungen für politische Vergleiche.ParlGov – Parliamentary Democracy Data
Döring, Holger and Philip Manow. 2024. Parliaments and governments database (ParlGov): Information on parties, elections and cabinets in established democracies.
Europas wichtigste Expertenbefragung zu Parteipositionen. Mehr als 400 Politikwissenschaftler aus unterschiedlichen Ländern dokumentieren Parteienpositionen auf Basis wissenschaftlicher Kriterien.CHES – Chapel Hill Expert Survey
Rovny, Jan, Ryan Bakker, Liesbet Hooghe, Seth Jolly, Gary Marks, Jonathan Polk, Marco Steenbergen, and Milada Vachudova. “25 Years of Political Party Positions in Europe: The Chapel Hill Expert Survey, 1999-2024,”