Stabile Mehrheit für die amtierende Regierung
Im aktuellen Wahltrend erreichen die Regierungsparteien in Albanien 53,6% der Sitze im Kuvendi.
Um Parteien vergleichbar zu machen, zeigen wir mit den Symbolen die politische Ausrichtung einer Partei an. Die Kategorien dienen zur groben Einordnung für einen schnellen Überblick. Genauere Informationen zu den politischen Standpunkten findest du auf den Unterseiten der Parteien.
Im aktuellen Wahltrend erreichen die Regierungsparteien in Albanien 53,6% der Sitze im Kuvendi.
Die nächste Parlamentswahl in Albanien findet voraussichtlich im Jahr 2029 statt.
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Spitzenreiter im aktuellen PolitPro Wahltrend zur Parlamentswahl in Albanien ist PS mit 52,4%. Dahinter folgen PD mit 34,1%, PSD mit 3,9%, LSHB mit 3,7%, PM mit 2,9% und LB mit 1,4%. Sonstige Parteien erreichen 1,6% der Stimmen.
Die amtierenden Regierungsparteien in Albanien bestätigen im aktuellen Wahltrend ihre Mehrheit mit 53,6% der Sitze. Damit verfügt das Bündnis aus PS weiterhin über einen soliden Rückhalt im Parlament, um die Regierungsgeschäfte stabil fortzuführen.
Der PolitPro Wahltrend ist mehr als eine bloße Momentaufnahme. Wir aggregieren die Daten aller relevanten Umfrageinstitute zu einem gewichteten Mittelwert für die Wahl in Albanien. Da die klassische Sonntagsfrage („Wen würden Sie wählen, wenn am kommenden Sonntag Wahl wäre?“) methodisch bedingt schwankt, bietet unser Wahltrend eine statistisch belastbare Datenbasis. Er glättet kurzfristige Ausreißer und macht die reale politische Dynamik im Zeitverlauf sichtbar.
Durch die Kombination mehrerer Datenquellen minimieren wir das Risiko von Zufallseffekten. Jede Erhebung unterliegt einer statistischen Fehlertoleranz (meist zwischen 1,5 % und 3 %). Unser Umfragen-Check für Albanien zeigt präzise auf, ob der Zuwachs einer Partei eine nachhaltige Entwicklung darstellt oder lediglich im Bereich der statistischen Unschärfe eines einzelnen Instituts liegt.
Die Berechnung folgt einem transparenten mathematischen Modell: Aktuelle Umfragen erhalten eine höhere Gewichtung als ältere Daten. Zudem fließt die historische Prognosegüte der Institute in die Kalkulation ein, um methodische Verzerrungen auszugleichen. Das Ergebnis ist eine valide Trendlinie, die das Parteiensystem von Albanien präzise abbildet.
Die Sperrklausel für die Parlamentswahl in Albanien liegt bei 1%.
Wahlumfragen sind keine Vorhersagen, sondern Momentaufnahmen mit statistischen Schwankungen. Um ein realistisches Bild zu erhalten, simulieren wir täglich 100.000 Wahlausgänge auf Basis des PolitPro Wahltrends im „Monte-Carlo-Verfahren“. Dabei berechnen wir typische Wählerwanderungen und politische Trends mit ein. Unser Algorithmus testet verschiedenste Szenarien – von kleinen Verschiebungen im Lager bis hin zu politischen Überraschungen – um die tatsächlichen Erfolgschancen der Parteien und Koalitionen zu ermitteln.
Basierend auf dem Wahltrend würden 6 Parteien in das Parlament von Albanien einziehen: PS mit 75 Abgeordneten, PD mit 49 Abgeordneten, PSD mit 5 Abgeordneten, LSHB mit 5 Abgeordneten, PM mit 4 Abgeordneten und LB mit 2 Abgeordneten.
Das albanische Parlament (Kuvendi i Shqipërisë] besteht aus 140 Abgeordneten, die nach einem regionalen Verhältniswahlrecht gewählt werden. Das Land ist dazu in 12 Wahlbezirke unterteilt, die den administrativen Regionen entsprechen. In jedem Wahlbezirk werden die Mandate proportional zum Stimmenanteil vergeben. Seit einer Wahlrechtsreform im Jahr 2020 gibt es ein System mit teilweise offenen Listen, das den Wählern ermöglicht, nicht nur eine Partei zu wählen, sondern auch die Reihung der Kandidaten innerhalb der Liste durch eine Präferenzstimme zu beeinflussen.
Für den Einzug in das albanische Parlament gilt eine landesweite Sperrklausel. Parteien müssen mindestens 1% der gültigen Stimmen auf nationaler Ebene erreichen, um bei der Sitzverteilung berücksichtigt zu werden. Diese vergleichsweise niedrige Hürde soll die politische Vielfalt fördern, während die Sitzverteilung innerhalb der 12 Regionen nach dem D'Hondt-Verfahren berechnet wird. Da die Mandate auf regionaler Ebene vergeben werden, benötigen kleinere Parteien dennoch eine starke lokale Konzentration von Stimmen, um tatsächlich Abgeordnete in das Parlament entsenden zu können.
Die Regierungsbildung in Albanien erfordert eine absolute Mehrheit der Stimmen im Parlament (mindestens 71 von 140 Sitzen]. Der Präsident ernennt den Ministerpräsidenten auf Vorschlag der Partei oder Koalition, die über die notwendige Mehrheit verfügt. In der politischen Praxis Albaniens bilden Parteien oft schon vor der Wahl feste Koalitionsblöcke, um ihre Chancen auf den Wahlsieg zu erhöhen. Erreicht keine Partei oder Allianz eine absolute Mehrheit, müssen nach der Wahl Verhandlungen über eine Koalitionsregierung geführt werden, die dem Parlament zur Vertrauensabstimmung vorgelegt wird.
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Im PolitPro Score für Institute bewerten wir die Zuverlässigkeit von Umfrageinstituten basierend auf ihrer Genauigkeit bei Wahlen sowie der Abweichung vom Wahltrend. Starke Abweichungen der Werte von Parteien im Vergleich zum Wahltrend sorgen für Abzüge, da sie auf Bevorzugungen oder Benachteiligungen von Parteien hinweisen können. Der Score hat einen Maximalwert von 100.
Es gibt freie Wahlen, doch die Kontrolle der Regierung und der Rechtsstaat sind begrenzt.
Albanien erreicht im PolitPro Demokratie Score 38 von 100 Punkten.
In den letzten 10 Jahren hat sich der Demokratie Score etwas verschlechtert.
Der PolitPro Demokratie Score bewertet verschiedene Aspekte der Demokratie auf Basis wissenschaftlicher Daten des Projekts Varieties of Democracy (V-Dem). Das internationale Forschungsprojekt wird federführend von der Universität Göteborg (Schweden) und der University of Notre Dame (USA) geleitet. Mehr als 3.500 Expertinnen und Experten bewerten dabei die demokratische Qualität ihrer Länder nach standardisierten Kriterien. PolitPro kombiniert und erweitert diese Daten, um sie verständlich und vergleichbar darzustellen. Der Score reicht von 0 bis 100 Punkten.
Das Parlament wählt die Regierung, der Präsident hat meist nur repräsentative Aufgaben.
Die Wahl wird in nur einer Runde entschieden.
Nach der Bekanntgabe des amtlichen Endergebnisses durch die Zentrale Wahlkommission tritt das neu gewählte Parlament innerhalb einer festgelegten Frist zur ersten Sitzung zusammen. Der wichtigste Schritt nach der Wahl ist das Vertrauensvotum für den neuen Ministerpräsidenten und sein Kabinett. Sobald das Regierungsprogramm und die Ministerliste vom Parlament bestätigt wurden, legt die Regierung ihren Amtseid vor dem Präsidenten ab. Die Legislaturperiode dauert vier Jahre, sofern das Parlament nicht vorzeitig aufgelöst wird.
Wahlberechtigt sind alle albanischen Staatsbürger, die das 18. Lebensjahr vollendet haben. Ein bedeutendes Merkmal der albanischen Wählerschaft ist die große Zahl der im Ausland lebenden Staatsbürger. Während das Wahlrecht für die Diaspora ein zentrales politisches Thema bleibt, erfolgt die Stimmabgabe traditionell in den Wahllokalen vor Ort. Die Wahlbeteiligung schwankt historisch und wird oft von der Mobilisierungsfähigkeit der großen politischen Lager beeinflusst. Die Identifikation der Wähler mit den Parteien ist oft stark ausgeprägt und prägt den intensiven politischen Wettbewerb im Land.
Militärisches Verteidigungsbündnis zwischen Europa und Nordamerika
Organisation für Frieden, Sicherheit und Menschenrechte in Europa.
Die nächste Parlamentswahl in Albanien findet voraussichtlich im Jahr 2029 statt. Bis dahin dienen aktuelle Wahlumfragen als wichtigstes Barometer für die politische Stimmung in Albanien.
Forschungsdaten der Uni Göteborg zum Thema Demokratie. Unabhängige Politikexperten aus aller Welt bewerten politische Systeme nach wissenschaftlichen Kriterien.V-Dem – Varieties of Democracy
Coppedge, Michael, John Gerring, Carl Henrik Knutsen, Staffan I. Lindberg, Jan Teorell, David Altman, Fabio Angiolillo, Michael Bernhard, Agnes Cornell, M. Steven Fish, Linnea Fox, Lisa Gastaldi, Haakon Gjerløw, Adam Glynn, Ana Good God, Allen Hicken, Katrin Kinzelbach, Kyle L. Marquardt, Kelly McMann, Valeriya Mechkova, Anja Neundorf, Pamela Paxton, Daniel Pemstein, Josefine Pernes, Johannes von Römer, Brigitte Seim, Rachel Sigman, Svend-Erik Skaaning, Jeffrey Staton, Aksel Sundström, Marcus Tannenberg, Eitan Tzelgov, Yi-ting Wang, Tore Wig, and Daniel Ziblatt. 2026. "V-Dem Codebook v16" Varieties of Democracy (V-Dem) Project.
Forschungsprojekt der Uni Göteborg. Internationale Politikwissenschaftler bewerten die politischen Grundhaltungen von Parteien weltweit auf Basis einheitlicher Kriterien.V-Party – Parties of the World Dataset
Staffan I. Lindberg, Nils D¨upont, Masaaki Higashijima, Yaman Berker Kavasoglu, Kyle L. Marquardt, Michael Bernhard, Holger D¨oring, Allen Hicken, Melis Laebens, Juraj Medzihorsky, Anja Neundorf, Ora John Reuter, Saskia Ruth–Lovell, Keith R. Weghorst, Nina Wiesehomeier, Joseph Wright, Nazifa Alizada, Paul Bederke, Lisa Gastaldi, Sandra Grahn, Garry Hindle, Nina Ilchenko, Johannes von Römer, Steven Wilson, Daniel Pemstein, Brigitte Seim. 2022. Varieties of Party Identity and Organization (V–Party) Dataset V2. Varieties of Democracy (V–Dem) Project.
Langjährige Forschungsdaten der Uni Bremen. Dokumentiert Parteien und Regierungen für politische Vergleiche.ParlGov – Parliamentary Democracy Data
Döring, Holger and Philip Manow. 2024. Parliaments and governments database (ParlGov): Information on parties, elections and cabinets in established democracies.
Europas wichtigste Expertenbefragung zu Parteipositionen. Mehr als 400 Politikwissenschaftler aus unterschiedlichen Ländern dokumentieren Parteienpositionen auf Basis wissenschaftlicher Kriterien.CHES – Chapel Hill Expert Survey
Rovny, Jan, Ryan Bakker, Liesbet Hooghe, Seth Jolly, Gary Marks, Jonathan Polk, Marco Steenbergen, and Milada Vachudova. “25 Years of Political Party Positions in Europe: The Chapel Hill Expert Survey, 1999-2024,”