Stabile Mehrheit für die amtierende Regierung
Im aktuellen Wahltrend erreichen die Regierungsparteien in Moldawien 54,5% der Sitze.
Um Parteien vergleichbar zu machen, zeigen wir mit den Symbolen die politische Ausrichtung einer Partei an. Die Kategorien dienen zur groben Einordnung für einen schnellen Überblick. Genauere Informationen zu den politischen Standpunkten findest du auf den Unterseiten der Parteien.
Im aktuellen Wahltrend erreichen die Regierungsparteien in Moldawien 54,5% der Sitze.
Die nächste Parlamentswahl in Moldawien findet voraussichtlich im Jahr 2030 statt.
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Spitzenreiter im aktuellen PolitPro Wahltrend zur Parlamentswahl in Moldawien ist PAS mit 47%. Dahinter folgen PSRM mit 20,8%, PN mit 7,6%, PDA mit 6,9%, MAN mit 5,1%, PCRM mit 3,4%, Partidul Mișcarea Modernistă mit 1,5%, PDCM mit 1,3%, PSDE mit 1%, Partidul Renașterii Implicare Moldova mit 0,9%, PPDA mit 0,8%, PCC mit 0,4%, Partidul Verde Ecologist mit 0,3%, CUB mit 0,1%, Mișcarea Respect Moldova mit 0,1% und Partidul Național Moldovenesc mit 0,1%. Sonstige Parteien erreichen 2,7% der Stimmen.
Die amtierenden Regierungsparteien in Moldawien bestätigen im aktuellen Wahltrend ihre Mehrheit mit 54,5% der Sitze. Damit verfügt das Bündnis aus PAS weiterhin über einen soliden Rückhalt im Parlament, um die Regierungsgeschäfte stabil fortzuführen.
Der PolitPro Wahltrend ist mehr als eine bloße Momentaufnahme. Wir aggregieren die Daten aller relevanten Umfrageinstitute zu einem gewichteten Mittelwert für die Parlamentswahl in Moldawien. Da die klassische Sonntagsfrage („Wen würden Sie wählen, wenn am kommenden Sonntag Wahl wäre?“) methodisch bedingt schwankt, bietet unser Wahltrend eine statistisch belastbare Datenbasis. Er glättet kurzfristige Ausreißer und macht die reale politische Dynamik im Zeitverlauf sichtbar.
Durch die Kombination mehrerer Datenquellen minimieren wir das Risiko von Zufallseffekten. Jede Erhebung unterliegt einer statistischen Fehlertoleranz (meist zwischen 1,5 % und 3 %). Unser Umfragen-Check für Moldawien zeigt präzise auf, ob der Zuwachs einer Partei eine nachhaltige Entwicklung darstellt oder lediglich im Bereich der statistischen Unschärfe eines einzelnen Instituts liegt.
Die Berechnung folgt einem transparenten mathematischen Modell: Aktuelle Umfragen erhalten eine höhere Gewichtung als ältere Daten. Zudem fließt die historische Prognosegüte der Institute in die Kalkulation ein, um methodische Verzerrungen auszugleichen. Das Ergebnis ist eine valide Trendlinie, die das Parteiensystem von Moldawien präzise abbildet.
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Im PolitPro Score für Institute bewerten wir die Zuverlässigkeit von Umfrageinstituten basierend auf ihrer Genauigkeit bei Wahlen sowie der Abweichung vom Wahltrend. Starke Abweichungen der Werte von Parteien im Vergleich zum Wahltrend sorgen für Abzüge, da sie auf Bevorzugungen oder Benachteiligungen von Parteien hinweisen können. Der Score hat einen Maximalwert von 100.
Es gibt freie Wahlen, doch die Kontrolle der Regierung und der Rechtsstaat sind begrenzt.
Die Republik Moldau erreicht im PolitPro Demokratie Score 51 von 100 Punkten.
In den letzten 10 Jahren hat sich der Demokratie Score leicht verbessert.
Der PolitPro Demokratie Score bewertet verschiedene Aspekte der Demokratie auf Basis wissenschaftlicher Daten des Projekts Varieties of Democracy (V-Dem). Das internationale Forschungsprojekt wird federführend von der Universität Göteborg (Schweden) und der University of Notre Dame (USA) geleitet. Mehr als 3.500 Expertinnen und Experten bewerten dabei die demokratische Qualität ihrer Länder nach standardisierten Kriterien. PolitPro kombiniert und erweitert diese Daten, um sie verständlich und vergleichbar darzustellen. Der Score reicht von 0 bis 100 Punkten.
Exekutive Doppelspitze aus einem direkt gewählten Präsidenten und einem vom Parlament abhängigen Premierminister.
Die Wahl wird in nur einer Runde entschieden.
Nach der Wahl spielt das Verfassungsgericht eine zentrale Rolle bei der Bestätigung der Ergebnisse und der Validierung der Mandate. Das neu gewählte Parlament muss innerhalb von 30 Tagen nach dem Wahltag zu seiner ersten Sitzung zusammentreten. Sollte das Parlament innerhalb von drei Monaten nach dem Rücktritt einer Regierung oder dem ersten Versuch der Regierungsbildung keinen neuen Ministerpräsidenten wählen können, ist der Präsident verpflichtet, das Parlament aufzulösen und Neuwahlen anzusetzen. Dieser Mechanismus dient als Sicherung gegen langanhaltende politische Blockaden im Land.
Wahlberechtigt sind alle moldauischen Staatsbürger ab 18 Jahren. Ein entscheidendes Merkmal der moldauischen Wählerschaft ist die enorme Bedeutung der Diaspora; Hunderttausende Moldauer leben im Ausland und nehmen massiv an den Wahlen teil, was oft den Ausschlag für pro-europäische Mehrheiten gibt. Seit 2024 wurden zudem Verfahren zur Briefwahl für bestimmte Länder eingeführt. Die Wahlbeteiligung liegt historisch meist über 50%, wobei eine Mindestbeteiligung von einem Drittel der registrierten Wähler erforderlich ist, damit die Wahl als gültig anerkannt wird. Regionale Unterschiede zeigen sich oft zwischen der Hauptstadt Chișinău und autonomen Gebieten wie Gagausien.
Organisation für Frieden, Sicherheit und Menschenrechte in Europa.
Die nächste Parlamentswahl in Moldawien findet voraussichtlich im Jahr 2030 statt. Bis dahin dienen aktuelle Wahlumfragen als wichtigstes Barometer für die politische Stimmung in Moldawien.
Forschungsdaten der Uni Göteborg zum Thema Demokratie. Unabhängige Politikexperten aus aller Welt bewerten politische Systeme nach wissenschaftlichen Kriterien.V-Dem – Varieties of Democracy
Coppedge, Michael, John Gerring, Carl Henrik Knutsen, Staffan I. Lindberg, Jan Teorell, David Altman, Fabio Angiolillo, Michael Bernhard, Agnes Cornell, M. Steven Fish, Linnea Fox, Lisa Gastaldi, Haakon Gjerløw, Adam Glynn, Ana Good God, Allen Hicken, Katrin Kinzelbach, Kyle L. Marquardt, Kelly McMann, Valeriya Mechkova, Anja Neundorf, Pamela Paxton, Daniel Pemstein, Josefine Pernes, Johannes von Römer, Brigitte Seim, Rachel Sigman, Svend-Erik Skaaning, Jeffrey Staton, Aksel Sundström, Marcus Tannenberg, Eitan Tzelgov, Yi-ting Wang, Tore Wig, and Daniel Ziblatt. 2026. "V-Dem Codebook v16" Varieties of Democracy (V-Dem) Project.
Forschungsprojekt der Uni Göteborg. Internationale Politikwissenschaftler bewerten die politischen Grundhaltungen von Parteien weltweit auf Basis einheitlicher Kriterien.V-Party – Parties of the World Dataset
Staffan I. Lindberg, Nils D¨upont, Masaaki Higashijima, Yaman Berker Kavasoglu, Kyle L. Marquardt, Michael Bernhard, Holger D¨oring, Allen Hicken, Melis Laebens, Juraj Medzihorsky, Anja Neundorf, Ora John Reuter, Saskia Ruth–Lovell, Keith R. Weghorst, Nina Wiesehomeier, Joseph Wright, Nazifa Alizada, Paul Bederke, Lisa Gastaldi, Sandra Grahn, Garry Hindle, Nina Ilchenko, Johannes von Römer, Steven Wilson, Daniel Pemstein, Brigitte Seim. 2022. Varieties of Party Identity and Organization (V–Party) Dataset V2. Varieties of Democracy (V–Dem) Project.
Langjährige Forschungsdaten der Uni Bremen. Dokumentiert Parteien und Regierungen für politische Vergleiche.ParlGov – Parliamentary Democracy Data
Döring, Holger and Philip Manow. 2024. Parliaments and governments database (ParlGov): Information on parties, elections and cabinets in established democracies.
Europas wichtigste Expertenbefragung zu Parteipositionen. Mehr als 400 Politikwissenschaftler aus unterschiedlichen Ländern dokumentieren Parteienpositionen auf Basis wissenschaftlicher Kriterien.CHES – Chapel Hill Expert Survey
Rovny, Jan, Ryan Bakker, Liesbet Hooghe, Seth Jolly, Gary Marks, Jonathan Polk, Marco Steenbergen, and Milada Vachudova. “25 Years of Political Party Positions in Europe: The Chapel Hill Expert Survey, 1999-2024,”