Kartuli Otsneba – demokratiuli sakartvelo
Georgischer Traum – Demokratisches Georgien
Georgischer Traum – Demokratisches Georgien
Keine Fraktion im EU Parlament
+2,1 seit der letzten Wahl
±0,0 in den letzten 3 Monaten
Das Fundament der Partei bildet ein georgischer Nationalismus, der stark mit orthodox-christlichen Traditionen und konservativen Familienwerten verwoben ist. Ihr Weltbild ist geprägt von der Idee der „Souveränität“, was in der Praxis oft bedeutet, ausländische Einflüsse zugunsten nationaler Stabilität auszubalancieren. Der Staat wird hierbei als ordnende Macht verstanden, die das Land vor geopolitischen Erschütterungen schützen muss. Kritiker werfen ihr jedoch vor, die Demokratie zugunsten einer oligarchischen Machtkonzentration zu unterhöhlen.
Die Agenda konzentriert sich auf wirtschaftliche Stabilität und die Bewahrung der nationalen Identität. GD richtet sich primär an die ländliche Bevölkerung und konservative Wählerschichten. Ein zentrales Spannungsfeld ist die Außenpolitik: Während offiziell der EU-Beitritt angestrebt wird, verabschiedet die Partei Gesetze, die zivilgesellschaftliche Organisationen einschränken und dem westlichen Rechtsverständnis widersprechen. Ziel ist es, Georgien als Brücke zwischen Ost und West zu positionieren, ohne die eigene Machtposition zu gefährden.
Strategisch nutzt die Partei staatliche Institutionen, um ihre Vormachtstellung zu zementieren, was zu einer zunehmenden Polarisierung führt. Ihr Verhältnis zum Rechtsstaat ist ambivalent: Formale demokratische Prozesse werden gewahrt, doch die Unabhängigkeit der Justiz und der Medien steht unter massivem Druck. International agiert die Partei taktisch
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In 0% der möglichen Regierungszeit war die Partei an der Regierung beteiligt.
Langjährige Forschungsdaten der Uni Bremen. Dokumentiert Parteien und Regierungen für politische Vergleiche.ParlGov – Parliamentary Democracy Data
Döring, Holger and Philip Manow. 2024. Parliaments and governments database (ParlGov): Information on parties, elections and cabinets in established democracies.
Europas wichtigste Expertenbefragung zu Parteipositionen. Mehr als 400 Politikwissenschaftler aus unterschiedlichen Ländern dokumentieren Parteienpositionen auf Basis wissenschaftlicher Kriterien.CHES – Chapel Hill Expert Survey
Rovny, Jan, Ryan Bakker, Liesbet Hooghe, Seth Jolly, Gary Marks, Jonathan Polk, Marco Steenbergen, and Milada Vachudova. “25 Years of Political Party Positions in Europe: The Chapel Hill Expert Survey, 1999-2024,”