Democratic Alternative (AD) & Democratic Party (PD)
Demokratische Alternative (AD) & Demokratische Partei (PD)
Demokratische Alternative (AD) & Demokratische Partei (PD)
Umwelt & Klima
Fraktion im EU Parlament
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Das Fundament der ADPD ruht auf den Säulen der ökologischen Verantwortung und der radikalen Transparenz. Ihr Menschenbild ist geprägt von individueller Freiheit gepaart mit kollektiver Sorge für die Umwelt. Die Partei versteht den Staat nicht als Beute politischer Eliten, sondern als Hüter der Gemeingüter und künftiger Generationen. Sie vertritt eine pro-europäische Vision, die soziale Inklusion und den Schutz natürlicher Ressourcen als untrennbare Einheit betrachtet. In einem tief gespaltenen politischen Umfeld definiert sie sich als moralischer Kompass gegen Korruption und Klientelismus.
Die Agenda der ADPD konzentriert sich auf eine nachhaltige Transformation Maltas. Zu ihren Kernforderungen gehören der massive Ausbau erneuerbarer Energien, der Schutz der schwindenden Grünflächen vor der Bauindustrie und eine strikte Trennung von Kirche und Staat. Die Partei adressiert gezielt urbane Wähler, Umweltschützer und Bürgerrechtler, die von den großen Volksparteien enttäuscht sind. Ein zentrales Anliegen ist die Reform des Wahlrechts, um kleineren Parteien eine faire Repräsentation zu ermöglichen. Sie kämpft für Geschlechtergerechtigkeit, LGBTQ-Rechte und eine faire Verteilung des Wohlstands in einer florierenden, aber oft ungleichen Wirtschaft.
Strategisch agiert die ADPD als Herausforderer der Duopol-Struktur im maltesischen Parlament. Ihre Rolle ist die einer systemkritischen Reformkraft, die Defizite in der Rechtsstaatlichkeit und bei der Gewaltenteilung offen anspricht. Da das nationale Wahlsystem die beiden großen Blöcke massiv bevorzugt, fokussiert sich die Partei darauf, durch investigative Kritik und Programmatik den öffentlichen Diskurs zu verschieben. Sie sieht sich als notwendiges Korrektiv zu einem System, das oft durch enge Verflechtungen zwischen Politik und Wirtschaft gelähmt ist, und setzt auf eine Stärkung der demokratischen Institutionen durch mehr Partizipation.
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In 0% der möglichen Regierungszeit war die Partei an der Regierung beteiligt.
Langjährige Forschungsdaten der Uni Bremen. Dokumentiert Parteien und Regierungen für politische Vergleiche.ParlGov – Parliamentary Democracy Data
Döring, Holger and Philip Manow. 2024. Parliaments and governments database (ParlGov): Information on parties, elections and cabinets in established democracies.
Europas wichtigste Expertenbefragung zu Parteipositionen. Mehr als 400 Politikwissenschaftler aus unterschiedlichen Ländern dokumentieren Parteienpositionen auf Basis wissenschaftlicher Kriterien.CHES – Chapel Hill Expert Survey
Rovny, Jan, Ryan Bakker, Liesbet Hooghe, Seth Jolly, Gary Marks, Jonathan Polk, Marco Steenbergen, and Milada Vachudova. “25 Years of Political Party Positions in Europe: The Chapel Hill Expert Survey, 1999-2024,”