Die Mitte
Die Mitte
Die Mitte
Keine Fraktion im EU Parlament
+0,9 seit der letzten Wahl
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Das Fundament der Partei bildet das christliche Menschenbild, ohne dabei klerikal zu wirken. Sie setzt auf Subsidiarität: Der Staat greift nur ein, wenn Individuum und Familie überfordert sind. Freiheit und Eigenverantwortung werden durch soziale Solidarität ergänzt. Die Mitte versteht sich als Hüterin der Institutionen und der direkten Demokratie, wobei sie den gesellschaftlichen Zusammenhalt über ideologische Reinheit stellt.
Die Agenda fokussiert auf die Sicherung der Sozialwerke und ein wettbewerbsfähiges Wirtschaftsumfeld für KMU. Die Partei adressiert primär die breite Bevölkerungsschicht, die Stabilität wünscht. Zu ihren Kernforderungen gehören die finanzielle Entlastung von Familien, eine pragmatische Energiepolitik und die Sicherung des bilateralen Weges mit der EU. Sie positioniert sich als Kraft für jene, die weder radikale Marktöffnung noch einen massiven Staatsausbau fordern.
Strategisch besetzt Die Mitte das Zünglein an der Waage im Schweizer Parlament. Ohne sie sind Mehrheiten gegen die Pole von links und rechts kaum realisierbar. Sie agiert als staatspolitische Korrekturinstanz, die Extreme glättet. Während sie den Rechtsstaat und die Konkordanz verteidigt, steht sie intern oft vor der Herausforderung, die Balance zwischen ihrem liberal-urbanen und dem konservativ-ländlichen Flügel zu halten.
Gesamtdauer: 5 Monate • 2 Wochen • 1 Tag
Gesamtdauer: -
Gesamtdauer: 5 Monate • 2 Wochen • 1 Tag
In 1% der möglichen Regierungszeit war die Partei an der Regierung beteiligt.
Langjährige Forschungsdaten der Uni Bremen. Dokumentiert Parteien und Regierungen für politische Vergleiche.ParlGov – Parliamentary Democracy Data
Döring, Holger and Philip Manow. 2024. Parliaments and governments database (ParlGov): Information on parties, elections and cabinets in established democracies.
Europas wichtigste Expertenbefragung zu Parteipositionen. Mehr als 400 Politikwissenschaftler aus unterschiedlichen Ländern dokumentieren Parteienpositionen auf Basis wissenschaftlicher Kriterien.CHES – Chapel Hill Expert Survey
Rovny, Jan, Ryan Bakker, Liesbet Hooghe, Seth Jolly, Gary Marks, Jonathan Polk, Marco Steenbergen, and Milada Vachudova. “25 Years of Political Party Positions in Europe: The Chapel Hill Expert Survey, 1999-2024,”