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Regional
Keine Fraktion im EU Parlament
+3,8 seit der letzten Wahl
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Das Fundament der Partei ruht auf dem Schutz der ethnischen Identität und der Stärkung christlich-konservativer Werte. Sie versteht sich als Brücke zwischen der ungarischen Gemeinschaft und dem slowakischen Staat, wobei das Subsidiaritätsprinzip – die Entscheidungsgewalt auf lokaler Ebene – im Zentrum steht. Ihr Weltbild ist geprägt von der Überzeugung, dass nationale Minderheiten kollektive Rechte benötigen, um ihre Sprache und Kultur dauerhaft zu sichern. Der Staat wird hierbei weniger als zentralistischer Akteur, sondern als Garant für Vielfalt und regionale Selbstverwaltung gesehen.
Die Agenda konzentriert sich massiv auf die wirtschaftliche und infrastrukturelle Entwicklung Südslowakiens, wo die ungarische Minderheit konzentriert lebt. Zu den Kernforderungen gehören der Ausbau der muttersprachlichen Bildung, die rechtliche Anerkennung des Ungarischen als Amtssprache in betroffenen Regionen sowie steuerliche Anreize für strukturschwache Grenzgebiete. Die Partei adressiert primär die ländliche Bevölkerung, Landwirte und kleine Unternehmer ungarischer Herkunft, bedient aber auch konservative Wähler, die eine traditionelle Familienpolitik und eine restriktive Migrationslinie unterstützen.
Strategisch agiert die Allianz als Zünglein an der Waage, die in Koalitionen Stabilität gegen Minderheitenrechte eintauscht. Ihre Rolle ist jedoch komplex: Sie muss den Spagat zwischen der Loyalität zum slowakischen Verfassungsbogen und der engen ideologischen sowie finanziellen Nähe zur Regierung im benachbarten Ungarn meistern. Während sie den Rechtsstaat formal stützt, sorgt ihre Forderung nach kollektiven Minderheitenrechten regelmäßig für Spannungen mit slowakischen Nationalisten. In der politischen Landschaft der Slowakei kämpft sie zudem permanent gegen die Zersplitterung der ungarischen Stimmen und die 5-Prozent-Hürde.
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In 0% der möglichen Regierungszeit war die Partei an der Regierung beteiligt.
Langjährige Forschungsdaten der Uni Bremen. Dokumentiert Parteien und Regierungen für politische Vergleiche.ParlGov – Parliamentary Democracy Data
Döring, Holger and Philip Manow. 2024. Parliaments and governments database (ParlGov): Information on parties, elections and cabinets in established democracies.
Europas wichtigste Expertenbefragung zu Parteipositionen. Mehr als 400 Politikwissenschaftler aus unterschiedlichen Ländern dokumentieren Parteienpositionen auf Basis wissenschaftlicher Kriterien.CHES – Chapel Hill Expert Survey
Rovny, Jan, Ryan Bakker, Liesbet Hooghe, Seth Jolly, Gary Marks, Jonathan Polk, Marco Steenbergen, and Milada Vachudova. “25 Years of Political Party Positions in Europe: The Chapel Hill Expert Survey, 1999-2024,”