Spartiátes
Spartaner
Spartaner
Rechtsaußen
Keine Fraktion im EU Parlament
Keine Daten verfügbar
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Das Fundament der Partei bildet ein radikaler Ethnonationalismus, der sich auf ein heroisches, militarisiertes Bild der antiken spartanischen Tugenden beruft. Ihr Weltbild ist geprägt von der Vorstellung einer biologisch und kulturell homogenen Nation. Der Staat wird nicht als pluralistisches Gebilde, sondern als Schutzmacht des „hellenischen Blutes“ verstanden. Diese Ideologie ist tief verwurzelt in autoritären Strukturen und lehnt liberale, multikulturelle Gesellschaftsmodelle als dekadent und zerstörerisch für das griechische Volkstum ab.
Die Agenda der Spartiátes konzentriert sich auf eine rigorose Anti-Migrationspolitik, die Forderung nach „Griechenland den Griechen“ und eine isolationistische Außenpolitik. Ihre Zielgruppe sind vor allem Wähler am rechten Rand, die sich vom etablierten System abgehängt fühlen oder eine vermeintliche Überfremdung fürchten. Ökonomisch vertreten sie einen protektionistischen National-Wohlfahrtsstaat, der soziale Leistungen strikt an die ethnische Herkunft koppelt. Ein zentrales Spannungsfeld bleibt dabei die offene Ablehnung supranationaler Institutionen wie der EU.
Im politischen System Griechenlands nehmen die Spartiátes die Rolle des radikalen Außenseiters ein, der die Institutionen des Rechtsstaates von innen heraus herausfordert. Strategisch agieren sie oft als parlamentarischer Arm verbotener rechtsextremer Kader, was regelmäßig zu juristischen Auseinandersetzungen über ihre Zulassung zu Wahlen führt. Ihr Verhältnis zum Rechtsstaat ist rein instrumentell: Sie nutzen demokratische Freiheiten, um eine Ideologie zu verbreiten, die eben jene liberalen Grundlagen im Kern negiert.
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In 0% der möglichen Regierungszeit war die Partei an der Regierung beteiligt.
Langjährige Forschungsdaten der Uni Bremen. Dokumentiert Parteien und Regierungen für politische Vergleiche.ParlGov – Parliamentary Democracy Data
Döring, Holger and Philip Manow. 2024. Parliaments and governments database (ParlGov): Information on parties, elections and cabinets in established democracies.
Europas wichtigste Expertenbefragung zu Parteipositionen. Mehr als 400 Politikwissenschaftler aus unterschiedlichen Ländern dokumentieren Parteienpositionen auf Basis wissenschaftlicher Kriterien.CHES – Chapel Hill Expert Survey
Rovny, Jan, Ryan Bakker, Liesbet Hooghe, Seth Jolly, Gary Marks, Jonathan Polk, Marco Steenbergen, and Milada Vachudova. “25 Years of Political Party Positions in Europe: The Chapel Hill Expert Survey, 1999-2024,”