Südtiroler Volkspartei
Südtiroler Volkspartei
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Regional
Keine Fraktion im EU Parlament
Keine Daten verfügbar
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Das Fundament der SVP ruht auf dem christlichen Menschenbild und dem Schutz der sprachlichen sowie kulturellen Identität der Minderheiten in Südtirol. Ihr Weltbild ist wertkonservativ und föderalistisch geprägt. Die Partei begreift sich nicht als klassische Klassenpartei, sondern als "Sammelpartei", die soziale Gegensätze innerhalb der Sprachgruppen zugunsten des übergeordneten Ziels der Selbstverwaltung und des Minderheitenschutzes ausgleicht. Staatliche Souveränität wird hier stets im Spannungsfeld zwischen der Zugehörigkeit zu Italien und der historischen Verbundenheit mit dem österreichischen Kulturraum gedacht.
Die Agenda ist konsequent auf den Ausbau und die Absicherung der Autonomie ausgerichtet. Die SVP macht Politik für einen breiten Querschnitt der Gesellschaft – vom Bergbauern über den Mittelstand bis hin zu Arbeitnehmern. Zentrale Forderungen betreffen die Zuständigkeit für Bildung, Kultur und Wirtschaft sowie den Erhalt des Proporzsystems bei der Stellenvergabe. Wirtschaftspolitisch agiert sie meist liberal, während sie in der Gesellschaftspolitik oft traditionelle Werte verteidigt. Spannungsfelder entstehen regelmäßig dort, wo wirtschaftliche Öffnung und der Schutz der heimischen Identität sowie des Bodens aufeinandertreffen.
Strategisch nimmt die SVP eine Sonderrolle im italienischen System ein: Sie fungiert als staatstragende Kraft auf regionaler Ebene, während sie in Rom als Zünglein an der Waage oder strategischer Partner auftritt, um lokale Privilegien zu sichern. Ihr Verhältnis zum Rechtsstaat ist von einem tiefen Föderalismus geprägt
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In 0% der möglichen Regierungszeit war die Partei an der Regierung beteiligt.
Langjährige Forschungsdaten der Uni Bremen. Dokumentiert Parteien und Regierungen für politische Vergleiche.ParlGov – Parliamentary Democracy Data
Döring, Holger and Philip Manow. 2024. Parliaments and governments database (ParlGov): Information on parties, elections and cabinets in established democracies.
Europas wichtigste Expertenbefragung zu Parteipositionen. Mehr als 400 Politikwissenschaftler aus unterschiedlichen Ländern dokumentieren Parteienpositionen auf Basis wissenschaftlicher Kriterien.CHES – Chapel Hill Expert Survey
Rovny, Jan, Ryan Bakker, Liesbet Hooghe, Seth Jolly, Gary Marks, Jonathan Polk, Marco Steenbergen, and Milada Vachudova. “25 Years of Political Party Positions in Europe: The Chapel Hill Expert Survey, 1999-2024,”