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Ergebnisse der Abstimmung und Kommentare aus der Community

Ergebnisse

Die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens fände ich...

nicht sinnvoll
sinnvoll
32%
10%
16%
42%

Kommentare

0 PolitPro Nutzer
Wir haben das Thema mit allen Argumenten ausführlich im Ethik Unterricht debattiert, und sind einstimmig zum Ergebnis gekommen, dass es nicht sinnvoll wäre. Ich persönlich wäre hingegen eher für ein Konzept der negativen Einkommenssteuer offen.
1 PolitPro Nutzer
Könntest du das näher ausführen? Finde das enorm spannend, was der ausschlaggebende Grund dagegen war. Zudem sagt mir die negative einkommensteuer nichts. Hast du da vielleicht einen guten link? Danke für deinen Beitrag. Ich bin für ein Grundeinkommen, ob bedingungslos ist eine andere Frage
2 PolitPro Nutzer
@0 wäre auch wie @1 interessiert :)
0 PolitPro Nutzer
@1 Wir haben zwar das Hauptargument für das BGE gesehen, nämlich die soziale Absicherung und daraus folgende Freiheit für viele Menschen, allerdings fanden wir, dass va die Finanzierung ein großes Problem darstellt, sie wird oft über eine Vermögenssteuet finanziert werden, allerdings würde das trotzdem 1. nicht ausreichen, da man bei weitem nicht genug Geld daraus erhält, um die monatlichen Millarden zu finanzieren, und 2. Wäre es ungerecht, da dann die Reichen das Leben 1/2
0 PolitPro Nutzer
Der Mittel und Unterschicht finanzieren würden, und diese Abhängigkeit wäre auch denke ich für die genannten nicht angenehm, weil immer der Tedanke der Selbstständigkeit zentral ist. Zudem wäre es auch nicht gerechtfertigt, dass ein Millionär dasselbe bekommt wie ein Geringverdiener. Die negative Einkommenssteuer ist etwas komplizierterter als das BGE, kompakt zusammengefasst wäre es einfach, dass der Staat Geringverdienern noch Geld dazugibt.
3 PolitPro Nutzer
@0 Das stimmt so nicht. Da die 1200€ brutto sind, werden die unteren Einkommen und Erwerbslose sehr viel mehr zur Verfügung haben. Bei den höheren Einkommen und "Superreichen" bekommt der Staat das über Steuern größtenteils zurück, weshalb die Finanzierung nicht ansatzweise so ein großes Problem wäre, wie viele behaupten.
2 PolitPro Nutzer
Ich war vor 5 - 6 (?) Jahren, bei nem Forum wegen dem BGE dabei. War interessant, gut die von den Gewerkschaften waren/sind dagegen! Interessant war allerdings, die kompletten Versicherungen(*SV,KV,RV,PV,...) haben ein Wert von ca.7,?Milliarden €, die umdenken zum BGE + 1% Finanztransaktionssteuer (wären 80 Millionen) damit könnte man das finanzieren! Von den 1.000€ oder 1.200€ nimmt man 100€ und steckt die Versicherungen (*)
0 PolitPro Nutzer
@3 Der Bundeshaushalt für 2021 sah knapp 500 Millarden vor. Alleine für das BGE bräuchte es knapp das Doppelte davon. Woher sollte das Geld + Kosten des normalen Haushaltes (knapp 1,5 Billionen) denn kommen? Das würde glaub ich keine Steuererhung möglich machen.
2 PolitPro Nutzer
Ich würde sogar noch weiter gehen! Ab 18 Jahren, bekommt man 1.200€ zahlt 100€ in die Versicherungen zurück und Kinder bekommen 600€ und zahlen 50€ in die Versicherungen zurück!
2 PolitPro Nutzer
Hier ist noch mal ein interessanter Artikel dazu! https://www.wiwo.de/politik/deutschland/streit-um-finanzierung-warum-das-grundeinkommen-sehr-wohl-finanzierbar-ist/27597206.html
1 PolitPro Nutzer
Danke @0 für die Übersicht. Kernpunkt dagegen war also die Finanzierung. Da gibt es ja (Siehe Artikel von @2) Modelle, die anderes behaupten. Ich finde einen weiteren wichtigen Grund dafür ist schlichtweg wirtschaftlich. Die reichen sparen viel vom Geld. Kapitalismus will Geld in Bewegung haben. Bei einem Grundeinkommen wird effektiv mehr ausgegeben. Nicht genug, um das Einkommen über die Umsatzsteuer zu finanzieren, aber genug, um die Wirtschaft anzukurbeln
4 PolitPro Nutzer
@0 aber im Moment finanzieren die Unter- und Mittelschicht und insb. arme Menschen in Übersee das Leben unserer Oberschicht.
4 PolitPro Nutzer
@1 hat es erkannt. Die Wirtschaft lebt vom Geldfluss. Je mehr die Reichen einnehmen, desto mehr friert der Fluss ein, da diese Leute von allen Schichten am ehesten Steuern hinterziehen und sich das Geld nur hin und her spielen. Je mehr Geld Unter/Mittelschicht bekommen, desto mehr geben diese aus, das nimmt der Staat dann wieder mit Steuern ein, ohne dass die Ärmsten am Hungertuch nagen müssen. Es kümmern sich dann mehr Leute um Bildung, Kinder und "schlecht bezahlte" Jobs
1 PolitPro Nutzer
Ich betone hier, dass ich nicht auf das BGE festgelegt bin, auch wenn ich es begrüße. Aber Selbst die Reichen sind mittlerweile mehr und mehr für Umverteilung, da das Finanzsystem so wie jetzt nicht mehr lange überleben kann. Ein Bild von H. G. Butzko ist das Aquarium, wo 1% der Fische 90% des Wassers haben, die übrigen 99% dann den Rest. Das ist bei Geld so, obwohl in der Theorie auch die Geldmenge fest ist und es nur um Verteilung geht.
0 PolitPro Nutzer
Unabhängig davon was man davon hält wird das zukünftig wahrscheinlich notwendig werden
0 PolitPro Nutzer
Es wird absolut Zeit für ein Bedingungsloses Grundeinkommen! Hartz IV gehört abgeschafft und durch das BGE ersetzt! 1.000€ BGE das langt. Man kann sich stressfrei Weiter-&Fortbilden! Das Geschwätz, es würde keiner mehr was arbeiten wollen, ist halt Geschwätz von Leuten die entweder keine Ahnung haben oder die nichts ändern wollen! Die Arbeitswelt ändert sich und wird sich verändern! Außerdem, sollte das JEDER bekommen, weil wir brauchen kein weiteres Bürokratie Monster
1 PolitPro Nutzer
Vielen Dank! 100% Zustimmung meinerseits!
0 PolitPro Nutzer
#2 äh...nein...
2 PolitPro Nutzer
Das wäre der Hammer! Ich lebe jetzt schon wie die Made im Speck mir wird die Heizung der Strom und Miete sowohl auch das handy von dem ich schreibe bezahlt vom Staat und dafür muss ich nichts tun! Wenn jetzt noch ein Grundeinkommen kommt von über 1000€ dann muss ich mich nie mehr um einen Job bemühen und habe noch Geld um in Urlaub zu gehen! Und das alles ohne Arbeiten :) In diesem Land ist alles möglich
1 PolitPro Nutzer
Das käme nicht oben drauf, sondern wäre 1000 €/Monat für alle, an statt Hartz IV oder etwas Ähnlichem. Ohne Bürokratie, Antrag, oder sonst irgendetwas in die Richtung. 1000 €/Monat, von der Wiege bis zur Bahre, vom Obdachlosen bis zum Krösus. Und wenn man etwas dazuverdient, werden von den 1000 € nichts abgezogen, so wie das aktuell noch mit Hartz IV ist. Daher BEDINGUNGSLOS.
0 PolitPro Nutzer
Das würde zwar nicht ganz dem Prinzip des BGE entsprechen, ich finde aber dass es schon eine gute Maßnahme wäre wenn jeder wenn nötig so viel Geld zur Verfügung bekommt dass niemand unter 1200€ im Monat fällt.
0 PolitPro Nutzer
Gebt den Menschen eine sinnvolle Arbeit, die ordentlich bezahlt und wertgeschätzt wird. Um Teil der Gesellschaft zu sein, muss man auch etwas dazu leisten. Die Sicherung des Lebensminimums reicht nicht aus.
1 PolitPro Nutzer
Soll das jetzt eine zusätzliche Forderung zum Grundeinkommen sein oder ein Argument dagegen?
2 PolitPro Nutzer
@1 klingt eher danach, @0 ist dagegen!
3 PolitPro Nutzer
@0 durch das BGE wird genau das erzielt. Niemand ist mehr dazu gezwungen, unterbezahlte Jobs mit unmenschlichen Arbeitsbedingungen anzunehmen. Die Arbeitnehmer erhalten dadurch ein starkes Druckmittel.
0 PolitPro Nutzer
Das BGE führt dazu, dass unbeliebte und schlechtbezahlte Jobs keiner mehr machen wird. Die Ausführung dieser Jobs muss stattdessenentsprechend honoriert werden, ggf mit staatlichen Zuschüssen. Der Staat steht in der Pflicht, das Angebot und die Nachfrage zu kontrollieren, zumindest für das Gemeinwohl relevanten Bereichen: Pflege, Ver- und Entsorgung, Sicherheit, Mobilität, also alles, was die elementaren Grundbedürfnisse des Menschen betrifft.
4 PolitPro Nutzer
@0 Unbeliebte und Scchlwchtbezahlte Jobs müssen dann vom Arbeitgeber finanziell höher vergütet werden bzw. es müssen weitere Anreize wie z.B. betriebliche Altersvorsorge erfolgen um den Job beliebt zu machen. Da muss der Staat, es sei denn er ist der Arbeitgeber, nix fördern.
5 PolitPro Nutzer
Wir leben in einer Demokratie und wir wollen, dass sie stark ist. Dazu gehört, dass niemand eine Leistung durch Erwerbsarbeit erbringen muss, um Teilhabe an der Gesellschaft haben zu können. Teilhabe ist ein Muss. Und wer Teilhabe an einer Gesellschaft hat, wird auch etwas für sie tun, also arbeiten. Dies muss nicht allein Erwerbsarbeit, sondern kann auch Care-Arbeit, künstlerische Arbeit oder auch wissenschaftliches und innovatives Engagement sein.
0 PolitPro Nutzer
Mit dem bedingungslosen Grundeinkommen wird man kein Mensch mehr zu regulärer Arbeit zurück führen. Außerdem wird es auf Dauer nicht bezahlbar werden. Es wird sogar so sein das immer mehr in diese Schine hinein drängen, weil für was sollte man arbeiten gehen wenn man das Geld auch so bekommt. Das trifft hauptsächlich auf den Niedriglohnsektor zu.
0 PolitPro Nutzer
Es ist keine Frage, ob ein Bedingungsloses Grundeinkommen sinnvoll ist. Es ist für mich die einzige vernünftige Alternative zu allen anderen Ideen. Wir werden die wichtigsten Aufgaben der Zukunft, wie Klimaschutz, Artenschutz und Schutz bei Pandemien nicht lösen können, wenn wir fast alle Entscheidungen davon abhängig machen, welche persönlichen finanziellen Auswirkungen auf uns haben. Auch wird Industrie 4.0 noch stärkere Folgen haben, die nur mit einem BGE aufzufangen sind.
0 PolitPro Nutzer
Ich spreche für alle, besonders in der Hinsicht, dass wir das alle so unterschreiben würden. Klar ist, es hat große Vorteile und große Nachteile. Ein Vorteil, jeder hat eine bestimmte finanzielle Unabhängigkeit, das fördert Unternehmertum und Konsum. Der große Hacken an der Sache wären wohl die Personen, die das Geld anderweitig oder garnicht nutzen bzw. investieren, um es etwas formeller auszudrücken. Im Endeffekt würde ich dazu aber sagen, lasst es uns ausprobieren. :)
0 PolitPro Nutzer
Gesteht das dazu noch allen illegalen Zuwanderern zu und Deutschland ist verloren. Wenn ich hier lese, 1.000 - 1.200 Euro für NICHTS und dazu noch für ALLE, dann frage ich mich, wer das finanzieren soll.
1 PolitPro Nutzer
Also ersteienmal ist kein Zuwanderer illegal, sondern höchstens die Zuwanderung. Zweitens wäre das ein Grundeinkommen, mit dem jeder sein Leben so gestalten kann wie er es möchte. Die meisten werden natürlich trotzdem arbeiten. Arbeiter hätten dadurch aber ein gutes Druckmittel gegen den Unternehmer. Auf diese Weise wäre nicht nur die Armut sondern auch die Arbeiterausbeutung abgeschafft. Deutschland WÄRE also NICHT verloren.
2 PolitPro Nutzer
@1 "Arbeiter hätten ein schönes Druckmittel gegen Unternehmer". ...und Unternehmer hätten irgendwann keine Lust mehr, was zu unternehmen. Außer vielleicht im Ausland ohne BGE. Der Staat würde immer teurer, weil ja die Staatsangestellten ein gutes Druckmittel usw.
0 PolitPro Nutzer
Als Gesellschaft sollten wir lieber dafür Geld aufwenden, um systemrelevante Arbeit angemessen oder gerne auch überdurchschnittlich zu bezahlen. Warum bekommen nicht auch Leute, die zusätzlich in der freiwilligen Feuerwehr oder ehrenamtlich beim DRK aktiv sind Zusatzleistungen oder Steuererlass?